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George Harrison

George Harrison (25.02.1943 - 29.11.2001)

George Harrison wurde am 25.Februar 1943 in der nordenglischen Hafenstadt Liverpool als jüngstes Kind eines Busfahrers geboren und wuchs in einer harmonischen Familie auf.

Er besuchte die gleiche Grundschule wie John Lennon, der allerdings einige Schul-Klassen über ihm war. 1954 wechselte Harrison auf das Liverpool Institute, welches auch Paul McCartney besuchte. Im Schulbus freundeten sich beide an, als sie ihre gemeinsame Vorliebe für die Musik entdeckten.

Die ersten musikalischen Schritte unternahm Georg Harrison im Alter von 13 Jahren, als er seine erste Gitarre erhielt. Ein Freund seines Vaters brachte ihm die Grundzüge des Gitarrespielens näher und sein Interesse in die Musik, vor allem in die Rock'n'Roll-Musik, die Anfang der 50er Jahre unter den Jugendlichen eine große Hysterie auslöste, wurde immer größer.

Durch Vermittlung seines Freundes Paul McCartney durfte der junge Harrison trotz seines Alters als Mitglied in der von John Lennon gegründeten Band "Quarry Men" einsteigen. Somit war der Grundstein für eine der erfolgreichsten Bands, den "Beatles" gelegt, die bereits Ende der 50er Jahre durch die 3 Musiker gegründet wurde.

Innerhalb der Band blieb George Harrison die Rolle des Leadgitarristen und Backgroundsänger, mit der er sich aber nicht ganz abfinden wollte. Viel zu wenig durfte er sein eigenes Material innerhalb der Band durchsetzen.

Als Ausgleich widmete er sich anderen Dingen, konvertiert zum Beispiel zum Hinduismus und setzte sich stark mit der indischen Kultur auseinander. In dieser Zeit entdeckte er für sich auch die Sitar als Musikinstrument, die er fortan auch in die Musik der Beatles aufnahm.

1966 reiste er gemeinsam mit seinen Bandkollegen nach Indien und verbringt dort einige Wochen mit dem Popguru Maharishi Mahesh Yogi. Durch die Einnahme von diversen Drogen drifteten die Beatles mit Ihrer Musik in transzendentale Welten ab. Während bei den anderen Bandmitgliedern das Interesse am indischen Lebensstil langsam schwand, blieb George Harrison sein Leben lang ein Anhänger der Hare-Krishna Bewegung.

Nach der Trennung der Beatles stand George Harrsion endgültig auf eigenen musikalischen Beinen und veröffentlichte sein erstes Soloalbum (1971), welches er auf 3 LP's herausbrachte. Ein Zeichen dafür, wie viel Energie und Material er sich während der Beatles Zeit zusammengesammelt hatte und nie loswerden durfte.

Seinen Höhepunkt als Musiker erlebte er 1972 mit der Organisation des "Konzertes für Bangladesh", um Geld für die Opfer einer Überschwemmung zu sammeln. Danach ging es mit seiner musikalischen Karriere rapide bergab, weshalb er sich 1978 erneut neue Herausforderungen sucht. Mit seiner Filmproduktionsfirma brachte er unter anderen Filmen auch " Das Leben des Brian" oder "Time Bandits" heraus.

Einigen Musikprojekten sowie einer Japantournee gemeinsam mir Eric Clapton folgte im Januar 2001 zum 30.Jubiläum eine Neuauflage von seinem ersten Soloalbum.

Am 29.November 2001 starb George Harrison, an einem Hirntumor leidend, im Haus eines Freundes in Los Angeles.

Im Februar 2004 wurde ihm für den Auszug aus "Marwa Blues" als Best Pop Instrumental Performance posthum ein "Grammy" verliehen.