Über uns

Frida Kahlo

Frida Kahlo (06.07.1907 - 13.07.1954)

Frida Kahlo wurde am 6. Juli 1907 in Coyoacán, Mexiko geboren. Von sich aus behauptete sie jedoch, im Jahre 1910, dem Jahr der mexikanischen Revolution, auf die Welt gekommen zu sein.

Für sie war die Revolution der Innbegriff der Veränderung, womit sie sich auch während des gesamten Lebens immer identifizieren wollte. Um sich auch für andere sichtbar mit der Revolution zu solidarisieren, aber auch für den Maler Diego Rivera, ihre große Liebe, trug Frida Kahlo mit Vorliebe mexikanische Tracht, Haarfrisuren und indianischen Schmuck.

Die starke Ausstrahlung Ihrer Persönlichkeit zog alle in Ihren Bann und ihr Haus. Die "Casa Azul", wurde zum Treffpunkt für viele von Faschismus und Krieg Vertriebenen aus Europa.

Ab 1940 verschlechterte sich Kahlos Gesundheitszustand dramatisch. Die Folgen eines schweren Autobusunglücks im Alter von 18 Jahren hatten ihr Leben schlagartig verändert. Aufgrund von zahllosen Brüchen und schweren Unterleibsverletzungen folgten 32 Operationen. Die dadurch entstandenen Schmerzen konnte sie nur durch Alkohol und andere Drogen bewältigen.

Um zu überleben, mahlte sich Kahlo in ihren detailgenauen, überwiegend kleinformatigen Selbstporträts die körperlichen und geistigen Schmerzen von der Seele. Tief verwurzelt in der indianischen Mythologie ihrer Heimat, benutze sie eine symbolhafte, oft surreale Bildsprache.

Mit Hilfe von speziellen Konstruktionen malte sie, monatelang an ihr Bett gefesselt, gegen den Rat der Ärzte weiter.

Kaum von einer Lungenentzündung genesen, nahm sie an einer Demonstration teil und starb nur wenige Tage später am 13.Juli 1954.