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Falco

Falco (19.02.1957 - 06.02.1998)

Falco wurde am 19. Februar 1957 in Wien unter dem bürgerlichen Namen Hans Hölzel geboren.

Nach der Trennung seiner Eltern wuchs er bei seiner Mutter Maria auf und bekam mit 4 Jahren sein erstes Musikinstrument. Von diesem Zeitpunkt an bestimmte die Musik sein ganzes Leben. Nach einem halben Jahr auf dem Musikkonservatorium der Stadt Wien stand für Hans Hölzel fest, Profimusiker zu werden. Dies schlug sich negativ auf seine schulische Weiterbildung nieder, denn mit 16 Jahren verließ er die Schule und schlug sich mit diversen Gelegenheitsjobs durchs Leben.

Die ersten musikalischen Gehversuche unternahm er mit Gruppen wie "Umspannwerk" oder "Drahdiwaberl".

Den Künstlernamen Falco nahm er in Anlehnung an den Skispringer Falko Weisspflog an, um einen ähnlichen Höhenflug zu erleben.

Zu Beginn der 80er Jahre landete er seine ersten Hits wie zum Beispiel mit der Solonummer "Ganz Wien". Kein österreichischer Titel brachte damals die Stimmung der frühen 80er Jahre besser auf den Punkt als "Ganz Wien", die erste Nummer von Falco übrigens, die mit einem Radioverbot belegt wurde.

Mit dem Song "Der Kommisar" schafft Falco den endgültigen nationalen und internationalen Durchbruch.

1985 gelang ihm schließlich mit dem Song "Amadeus" ein weiterer Meilenstein in der österreichischen Popmusikgeschichte - der Titel wurde zur Nummer 1 in den USA Musikcharts.

Auch die folgenden Singles wie "Vienna Calling" und "Jeanny" wurden europaweit zu großen Erfolgen. Die hohe Erwartungshaltung und der große Druck, der auf der Person Hans Hölzel daraufhin lastete, zehrten stark an seinem privaten Leben.

1996 war der Druck zu viel und Falco kehrte seiner Heimatstadt den Rücken zu. Mit der Verlegung seines Wohnsitzes in die Dominikanische Republik versuchte er, sein Comeback ohne Störungen und äußere Einflüsse vorzubereiten. Nur kurz, nachdem er seine letzte CD fertiggestellt hatte, verunglückte Falco am 6.2.1998 bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik tödlich.

Seine letzte CD, die ursprünglich "Egoisten" heißen sollte, kam posthum unter dem Titel "Out of the dark...into the light" heraus und wurde zu einem großen Erfolg.